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Nicht‐thermische Plasmen zum Emissionsschutz

Die Reduzierung der Schadstoffemission aus Abgasen und Abluft wird mehr und mehr zu einer existenziellen Aufgabe in der hochentwickelten Industriegesellschaft. In Folge der Wirkung auf die Luft, den Boden und die Gewässer beeinflussen Verunreinigungen die gesamte Umwelt und damit die menschliche Gesundheit. Aus diesem Grund unterliegen Umweltnormen und -standards einer ständigen Verschärfung seitens nationaler und internationaler Behörden. Möglichkeiten zur Eindämmung der Luftverschmutzung mit Hilfe von nichtthermischen Plasmen sind bereits gut bekannt. Plasmen enthalten aktive und äußerst reaktive Komponenten wie Elektronen, Ionen, Atome, Moleküle und Radikale, die Schadstoffmoleküle und Aerosole abbauen können. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick zu den Möglichkeiten der Schadstoffbeseitigung mittels nichtthermischer Plasmen. Kommerziell verfügbare und nahezu kommerzialisierte plasmabasierende und plasmaunterstützte Prozesse zur Abgasbehandlung und Geruchsbeseitigung werden vorgestellt. Die gegenwärtigen Trends und Konzepte werden diskutiert.

Authors:   Brandenburg, Ronny; Basner, Ralf; Weltmann, Klaus‐Dieter
Journal:   Vakuum in Forschung und Praxis
Volume:   22
edition:   2
Year:   2010
Pages:   6
DOI:   10.1002/vipr.201000414
Publication date:   01-Apr-2010
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